Eine Welt wird langsam hörbar

07 / Rheingold
Historische Illustration zu Das Rheingold02 / Die Handlung
Die Welt verändert sich
in Bewegungen.
Eine dramatische Landkarte, kein Ersatz für das vollständige Libretto. Jede Bewegung markiert einen Wandel dessen, was die Figuren für möglich halten.- 1
Der Rhein
Liebe wird entsagt und Gold wird Macht
Auf dem Grund des RheinsAlberich scheitert bei den Rheintöchtern, erfährt die Bedingung des Goldes und spricht den Liebesverzicht aus, der ihm den Raub ermöglicht.
Dramatischer WendepunktEine Kränkung wird zum ökonomischen Gesetz des gesamten Zyklus. - 2–3
Die Schuld
Eine Burg wird mit einer geraubten Welt bezahlt
Bergeshöhe und NibelheimWotan hat Freia den Riesen versprochen. Loge schlägt Alberichs Schatz als Ersatz vor, und die Götter steigen in ein Reich hinab, in dem der Ring Arbeit durch Angst organisiert.
Dramatischer WendepunktDie Herrschenden verurteilen Alberich und kopieren zugleich seine Methode. - 4
Der Einzug
Die Götter schreiten über die Warnung hinweg
Die Höhen vor WalhallDer Schatz wechselt den Besitzer, der Ring fordert sein erstes Opfer, Erda warnt Wotan, und die Götter betreten ihr neues Heim, während die Rheintöchter aus der Tiefe rufen.
Dramatischer WendepunktDas triumphale Bild ist im Klang gegen sich selbst gespalten.